Demenzkrank- Was nun?

Bei der ICD-10-Klassifikation der WHO werden vier verschiedene Formen der Demenz unterschieden. Doch egal, in welche der Kategorien man fällt, wenn man demenzkrank ist, Eines steht immer fest: Die geistige Leistung lässt rapide nach. Fachjargon wird das als Verlust der emotionalen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten eines Menschen definiert. Hinzu kommen motorische Störungen. In der Regel lässt sich das Fortschreiten der Krankheit verzögern, wenn spezielle Therapien angesetzt werden, die vor allem auf ein kontinuierliches Training dieser Fähigkeiten abzielen. Deshalb reicht hier die Palette von Physiotherapie bis hin zu Rätsel- und Spielenachmittagen in einer Pflegeeinrichtung oder einer Selbsthilfegruppe.
Dass jeder Mensch von einer Demenz betroffen sein kann, weist ein Blick in die Statistiken aus. Dort wird die Häufigkeit bei den Menschen über 70 Jahren Lebensalter mit drei Prozent angegeben. Die Häufigkeit verdoppelt sich beim Überschreiten des 75. Lebensjahrs. Und bei den über 90-jährigen Menschen gehen die Statistiken sogar von einem Drittel Betroffener aus.
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