Diabetische Nephropatie – heimtückische Folgeerkrankung

Diabetiker sind die prozentual größte Gruppe von Dialysepatienten in Deutschland. Man geht davon aus, dass etwa 20.000 Diabetiker betroffen sind von denen bis zu einem viertel an der Dialyse jährlich sterben kann. Nach etwa 15 bis 20 Jahren der Diabeteserkrankung kann sich das Risiko deutlich erhöhen an Herz- und Kreislaufleiden zu erkranken. Dabei bleiben Nierenerkrankungen zunächst oft unbemerkt und eine entsprechende Diagnose könnte für die Betroffenen bereits zu spät kommen.
Man spricht von der diabetischen Nephropathi, die sich durch den zu hohen Zuckergehalt im Blut und dem hohen Blutdruck schädigend auf die Nieren auswirken. Aufgrund der fehlerhaften Filterung durch die Nieren ergibt sich ein Eiweiß, Albumin genannt, welches sich im Urin sammelt. Diabetiker sollten sich wenigstens einmal im Jahr darauf untersuchen lassen, sodass eine Nierenerkrankung frühzeitig erkannt werden kann. Weitere Informationen erhalten Sie unter anderem hier.
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