Klinikum Osnabrück für Qualität ausgezeichnet

Als erstes Nichtuniversitätskrankenhaus in Deutschland erhielt das Klinikum Osnabrück durch eine Kommission die offizielle Bestätigung, dass Blutstammzellen dort nach den strengsten Qualitätsrichtlinien durchgeführt werden, so ein Bericht der Osnabrücker Zeitung online.
Analysiert wurden sowohl die Kompetenz des Personals als auch die Versorgungsprozesse bzw. die Qualität dieser. Auch die technische Ausstattung und die Art der Betreuung der an Krebs erkrankten Patienten wurde in Augenschein genommen und mit dem Zertifikat als ausgezeichnet befunden.
Die Kommission ergibt sich aus der europäischen Zertifizierungsbehörde, welche dem Klinikum das entsprechende JACIE-Zertifikat ausstellte. Für das Klinikum wäre diese Auszeichnung eine große Ehre, so der Geschäftsführer Dr. Hansjörg Hermes, und man freue sich besonders über die europaweite Anerkennung der Qualität.
Bei bösartigen Bluterkrankungen hat sich die Hochdosistherapie mit Blutstammzelltransplantation als wesentlich wirksamer erwiesen als die bislang übliche Chemotherapie. Dennoch ergibt sich ähnlich wie bei der Chemotherapie auch eine körperliche Schädigung durch die Medikamentenvergabe in hoher Dosis und die Abwehr des Patienten ist für einige Tage extrem geschwächt.
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