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In der Folgezeit gelang die weitere Aufklärung der lebenswichtigen Bedeutung dieses Mikronärstoffes. Die Pantothensäure ist in der Natur ubiquitär verbreitet. Sie wird jedoch nur in Pflanzen und einigen Mikroorganismen de novo synthetisiert und gehort damit zu den essentiellen Mikronährstoffen. Die Verbindung liegt meist nicht in ihrer freien Form vor, sondern als Bestandteil des Coenzyms A und des Acyl-Carrier-Proteins im Fettsäure-Synthase-Komplex. Jede lebende Zelle ist von dem Vorhandensein der Pantothensäure abhängig. Sie findet sich in allen pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln. Besonders reich sind Hefen, Pilze und manche Fleischsorten, v. a. die Leber, aber auch viele Getreidesorten. Die biologisch aktiven Formen der Pantothensäure sind das Coenzym A (CoA) und das Acyl-Carrier-Protein (ACP). Beide Formen sind Überträger von Acylgruppen, jedoch bei sehr unterschiedlichen Reaktionstypen. |
![]() So ist das Coenzym A der Acylgruppenüberträger bei der mitochondrialen ß-Oxidation zum Abbau von Fettsäuren oder mit seinem wichtigsten Acyl-Derivat, dem Acetyl-CoA, an der Synthese von Acetylcholin sowie Cholesterin, aber auch am Citratzyklus beteiligt. Es nimmt somit eine zentrale Rolle im Energiemetabolismus ein und ist unbedingt notwendig für alle energiekonsumierenden Syntheseleistungen der Zelle. Das ACP spielt eine führende Rolle bei der Biosynthese der langkettigen Fettsäuren am Fettsäure-Synthase-Komplex, wodurch es unverzichtbar für die Neusynthese bzw. für die Reparatur zerstörter Zellmembranen ist. |
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