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Gleichzeitig besitzt das Metall weitere nichtenzymatische Funktionen im Bereich der Bildung und Aufrechterhaltung eines normalen Gewebestatus. Aufgrund seiner Fähigkeit als Chelatbildner stabilisiert es außerdem biologische Membranen und unterstützt deren Struktur und Funktion. Eine ausreichende Zufuhr ist somit essentiell für den menschlichen Organismus. Nahrungsquellen für den Menschen sind vor allem Meeresfrüchte, Muskelfleisch sowie Nüsse. Für den Bereich der antioxidativen Schutzmechanismen sind zur Zeit mindestens drei verschiedene Mechanismen bekannt bei denen Zink direkt in die Verteidigung der Zelle gegen oxidativen Streß involviert ist. Zink ist Bestandteil der Cu, Zn- Superoxiddismutase einem Enzym welches den Abbau des sehr toxischen Superoxidradikals katalysiert. |
Gleichzeitig interagiert das Metall mit spezifischen Komponenten der Zelloberfläche. Durch diese Interaktion erfährt die Zellmembran Änderungen, die der Bildung reaktiver Hydroxyl-Radikale vorbeugend entgegenwirkt. Dies geschieht unter anderem durch die Verdrängung von Eisen-(II)-Ionen aus der Membran, die einen ausgeprägten radikalinduzierenden Effekt besitzen. Desweiteren ist Zink mit dem Protein Metallothionein unter Bildung von Zink-Thiolat-Clustern assoziiert. Die Bildung erfolgt unter Bedingungen von erhöhtem oxidativem Streß und es zeigte sich, daß diese Cluster sehr reaktive Hydroxyl-Radikal-Fänger sind. Damit steht das Metall in der vordersten Linie des antioxidativen Verteidigungsystems der Zelle. Neben diesen direkten Funktionen im Defensivsystem gibt es zusätzliche Hinweise auf einen positiven Einfluß des Metalls auf das Immunsystem des Organismus. Demnach besitzt Zink aktivierende Wirkungen auf die Phagozytose und die bakteriziden Eigenschaften neutrophiler Granulozyten. Dies gibt einen weiteren Hinweis auf die herausragende Rolle des Metalls bei der Aufrechterhaltung wichtiger Funktionen des menschlichen Organismus. |
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